Rohrkappen zum Einschweißen und dauerhaften Verschließen auf Lager
Eine Rohrkappe aus Stahl ist ein gewölbtes Rohrformteil, das ein Rohrende abschließt. Die Wölbung nimmt den Druck gleichmäßig auf und verteilt ihn über die Kappe, statt ihn auf eine ebene Fläche zu geben.
Bei WITTE FLANGE lagern wir Kappen auf 2.600 m² in Rastede, bearbeiten Schweißfasen in unserer Dreherei nach und beschaffen fehlende Abmessungen über den internationalen Stahlhandel.
Wann kommt eine eine Rohrkappe und wann ein Blindflansch zum Einsatz?
Die Rohrkappe verschließt eine Leitung endgültig. Sie wird eingeschweißt und bleibt. Brauchen Sie einen Abschluss, den Sie später öffnen können, etwa für Revision oder Erweiterung, setzen Sie einen Blindflansch ein.
Wie wird eine Rohrkappe eingebaut?
Die Kappe wird stumpf auf das Rohrende geschweißt. Dafür braucht der Rand eine Schweißfase, die zur Wanddicke des Rohrs passt. Unsere Dreherei setzt Schweißfasen nach DIN 2559 und bearbeitet Anschlussmaße von ½” bis 8” nach.
Wo werden Kappen in Industrie und Anlagenbau gebraucht?
Kappen schließen Rohrenden ab, im Rohrleitungsbau ebenso wie im Behälter- und Apparatebau. Typisch sind Leitungsenden, die später erweitert werden sollen, sowie Anlagen der chemischen Industrie, der Gasindustrie und der Wasserstoffgewinnung. Auch beim Kraftwerksrückbau verschließen Kappen Leitungsabschnitte, die nicht mehr in Betrieb sind. Bei uns bekommen Sie Kappen in den gängigen Nennweiten direkt ab Lager.
Welche Normen und Werkstoffe gibt es bei Rohrkappen?
Kappen zum Einschweißen sind in Europa häufig nach DIN 2617 gefertigt. Die Norm ist durch die DIN EN 10253 abgelöst, wird in Bestandsanlagen aber weiter genannt. Für eine Anfrage nennen Sie uns Nennweite, Wanddicke und Werkstoff, zum Beispiel Stahl. Wir prüfen, was ab Lager lieferbar ist.
WITTE FLANGE ist nach ISO 9001:2015 und AD 2000 zertifiziert und verfügt über die Zertifizierung EN 764-5 für die Umstempelung. Dabei wird die Werkstoffkennzeichnung auf zugeschnittene oder bearbeitete Teile übertragen, sodass die Zuordnung zum Werkstoff erhalten bleibt.
- DIN 2617
- DIN 2609
- EN 10253-4
- EN 10253-3
- VdTÜV 418
- VdTÜV 421
- VdTÜV 1252
- AD-2000 W2/W10
- ASME B 16.9
- ASME SA 815/403
- ASME SB 366
- DIN 2559-22 ab 3 mm Wandstärke/ASME B 16.25 (Fase)
- DIN 28011
- EN 10253-4
- AD 2000-W2
- AD 2000-HP7
- DIN 2559-22 ab 3 mm Wandstärke mit Fase

Tabellen und Kurse

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